Trennungsberatung
„Loszulassen bedeutet, sich bewusst zu werden, dass manche Personen Teil deiner Geschichte sind, jedoch nicht Teil deines Schicksals.“
S. Maraboli
Nahezu immer gehen Trennungen mit verletzten Gefühlen einher. Wir fühlen uns nicht gesehen, nicht respektiert, nicht verstanden, hintergangen oder abgewertet. Diese Gefühle äußern sich meist in Wut und Verzweiflung, die dann wiederum in Bereichen kristallisiert, bei denen der Partner (noch) auf uns angewiesen ist: Gemeinsames Eigentum, gemeinsame Freunde, gemeinsame Kinder. In diesen Bereichen entsteht dann oft viel Schaden – am Ende auch für uns selbst.
Ich unterstütze sie dabei, emotionale wie materielle Werte zu erhalten und damit den Schaden zu minimieren.
Eine Trennungsberatung ist sowohl allein als auch mit Ihrem Partner möglich
Eine Trennungsberatung ist sowohl allein als auch mit Ihrem Partner möglich.
Vielleicht haben Sie – eventuell nach einer gescheiterten Paartherapie – allein beschlossen, sich zu trennen und sind unsicher, wie sie dies kommunizieren und umsetzen.
Vielleicht haben Sie beide ihre Trennung beschlossen und möchten sie gut umsetzen.
Vielleicht sind Sie bereits im Trennungsprozess, der jedoch aus dem Ruder läuft und eskaliert.
Gern schneidere ich Ihnen das Konzept zur Trennungsberatung auf den Leib. Zugleich habe ich mit folgendem Ablauf schon reichlich gute Erfahrungen gemacht.
Ablauf der Trennungsberatung
1. Verständnis und Respekt
Vielleicht gelingt es Ihnen mit meiner Unterstützung als Therapeut, ein Mindestmaß an Verständnis für die Gefühle, Motive und Handlungen Ihres Partners sowie Respekt für ihn wiederzuerlangen. Oft stellt sich dabei heraus, dass Ihr Partner grundsätzlich gute Absichten hat und dass seine Handlungen mehr mit ihm zu tun haben als mit Ihnen; daß seine Worte mehr über ihn sagen als über Sie.
Zudem sind Wahrheit, Recht und Schuld meist nicht objektiv eindeutig.
Vielleicht hat sich ihr Partner vollkommen inakzeptabel verhalten und deshalb sehen Sie die Verantwortung nur oder vor allem bei ihm.
Sie haben mein uneingeschränktes Verständnis. Ergänzend möchte ich Ihnen ans Herz legen: Übernehmen Sie Verantwortung für sich selbst, sorgen Sie für sich und Ihre Bedürfnisse, nehmen Sie Ihr Leben in die eigene Hand – gern mit meiner Unterstützung.
Wenn Sie Ihren Partner besser verstehen, können Sie auch Ihre eigenen Gefühle und Motive besser deuten und damit Dynamiken zwischen Ihnen verstehen.
Gleichzeitig können Sie noch etwas für sich selbst mitnehmen: Das Verständnis über das Scheitern der alten Beziehung ist hilfreich für das Gelingen einer zukünftigen Beziehung.
2. Kommunikative Basis
Mit dem Verstehen Ihres Partners, Ihrer eigenen Gefühle sowie der Dynamiken zwischen Ihnen haben Sie beste Voraussetzungen für einen sachlichen und konstruktiven Dialog.
Vielleicht entsteht dabei sogar wieder ein Mindestmaß an Vertrauen.
3. Neue Möglichkeiten
Plötzlich können Sie wieder zwischen Alternativen wählen: Müssen Sie Ihr früheres Lieblingskleid, meinen ehemals gut sitzenden Anzug wirklich wegwerfen? Oder können sie das Kleid vielleicht kürzen, vom Anzug das Jackett weitertragen? Müssen Sie also vollständig und dauerhaft Abschied nehmen oder können Sie selektiv vorgehen und Gutes erhalten?
So profitieren insbesondere Ihre Kinder enorm, wenn Ihr Kontakt – durch Verzicht auf negative Elemente – in guter Form fortbesteht.
Genauso frei können Sie sich für den Abschied entscheiden. Auf der zuvor erarbeiteten Basis ist es Ihnen jedoch möglich, die Interessen aller Beteiligten bestmöglich zu wahren und Schaden für alle – nicht zuletzt für sich selbst – gering zu halten.
Bei gemeinsamen Kindern ist der Abschied jedoch nur eingeschränkt umsetzbar, denn Sie beide werden Eltern Ihrer Kinder und damit wichtige Bezugspersonen für sie bleiben. Ihre Kinder werden erwarten, dass Sie beide zu wichtigen Ereignissen anwesend sind und – nicht nur – dort friedlich miteinander umgehen. Gleichzeitig wollen und sollen sich Ihre Kinder nicht zwischen Ihnen entscheiden müssen.
Die Interessen der Kinder gilt es von Beginn an zu berücksichtigen. In diesem Fall können wir gern meine geschätzte Kollegin, die Kinder- und Jugendtherapeutin Ulrike Kunadt als „Anwältin“ Ihrer Kinder zur Trennungsberatung wie auch zu einer Beratung im Fall einer Scheidung hinzuziehen.
